
Die Hoffnung
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Die Geschichte
Ein aufgewühltes Feld, dahinter die Mauern einer Ruine, im Gras ein paar schlichte Holzkreuze über Gräbern. Mitten darin sitzt ein nacktes Mädchen auf einem weißen Tuch und streckt einen kleinen grünen Zweig aus. Puvis de Chavannes malte das Bild 1871 oder 1872, als Frankreich gerade den Krieg gegen Preußen und seine Verbündeten verloren, die Belagerung von Paris und die Niederschlagung der Kommune erlebt hatte. Eine größere Fassung, in der die junge Frau ein weißes Kleid trägt, zeigte er 1872 im Pariser Salon. Sie befindet sich heute in Baltimore. Die kleinere, unbekleidete Variante gehörte 25 Jahre lang dem Industriellen und Sammler Henri Rouart, einem engen Freund von Degas. Bei der Versteigerung seiner Sammlung kaufte sie 1912 der französische Staat.




