
Eugène Delacroix · PD
Leda und der Schwan
Details
Die Geschichte
Eugene Delacroix begrundete seinen Ruhm in der Olmalerei, auf grossen, dramatischen Leinwanden. Das Fresko, direkt in den feuchten Putz gemalt, versuchte er in seinem ganzen Leben nur dreimal, und alle drei entstanden in einem einzigen Herbst. 1834 war er in Valmont zu Gast, einer ehemaligen Benediktinerabtei in der Normandie, die seinem Vetter Alexandre Bataille gehorte. Dort brachte er drei mythologische Szenen an die Wande: Bacchus mit einem Tiger, den Dichter Anakreon neben einer jungen Frau, und diese hier, Zeus in Gestalt eines Schwans neben Leda, der kunftigen Mutter der Zwillinge Kastor und Pollux. Das Fresko trocknet im Putz und behalt eine matte, kreidige Oberflache, wie sie sein glanzendes Ol nie hat. Spater wurden alle drei von der Wand gelost und hangen heute zusammen im Museum in seinem fruheren Pariser Atelier.




