Moses

Moses


Details

Jahr
1628
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
131,3 × 104,2 cm

Die Geschichte

Moses tritt als Halbfigur aus dem Dunkel. In der Hand hält er den Stab, mit dem er nach der Bibel das Rote Meer teilte und Wasser aus dem Felsen schlug, und mit ihm weist er auf die steinernen Tafeln mit den Zehn Geboten. Valentin malte ihn um 1628 in Rom, gegen Ende seiner Laufbahn, und das Kunsthistorische Museum zählt das Bild zu seinen Spätwerken, dunkel im Ton, in der Art Caravaggios. Sein erster bekannter Besitzer war ebenfalls ein Maler. Nicolas Régnier aus Maubeuge, heute im Norden Frankreichs, hatte in Rom im selben Kreis von Caravaggio-Nachfolgern gearbeitet und sich Mitte der 1620er Jahre in Venedig niedergelassen. Dort malte er, handelte mit Bildern und legte eine eigene Sammlung an. Von Régnier kam der Moses an den Marquis von Hamilton in Großbritannien und dann an Erzherzog Leopold Wilhelm, dessen Gemälde bis heute den Kern der Wiener Galerie bilden.

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