Pfingsten

Francisco de Zurbarán · PD

Pfingsten


Details

Jahr
1635
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
160 × 116 cm

Die Geschichte

Wenn die Kaufleute des Consulado de Cargadores a Indias zusammenkamen, hing dieses Bild über ihnen. Die Körperschaft vereinte die Händler, die Waren in die amerikanischen Kolonien verschifften, und Sevilla besaß damals das königliche Monopol auf diesen Handel. Anfang der 1630er Jahre hatte sich das Consulado neu geordnet, und Zurbarán malte für den Sitzungssaal das Pfingstwunder. Das Thema war mit Bedacht gewählt. Wie die Apostel sollten die Kaufleute um den Beistand des Heiligen Geistes bitten, bevor sie etwas beschlossen. Maria sitzt in der Mitte und blickt nach oben, die Apostel knien dicht um sie herum, über jedem Kopf schwebt eine kleine Flamme, und oben öffnet sich der Himmel um die Taube. 1717 wurde der Amerikahandel nach Cádiz verlegt, das Consulado zog mit, und das Gemälde fand später in seinem dortigen Saal Platz. Im 19. Jahrhundert kam es in das Museum der Stadt.

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