Bildnis einer Frau mit Mühlsteinkragen

Rembrandt · PD

Bildnis einer Frau mit Mühlsteinkragen


Details

Künstler
Rembrandt
Jahr
1633
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
63,6 × 47,3 cm

Die Geschichte

Lange glaubte man, hier Maria van Reigersberg vor sich zu haben, die Frau des Rechtsgelehrten Hugo Grotius. Herman Riegel, damals Direktor des Braunschweiger Museums, verwarf diese Deutung 1882, und seitdem ist die Frau mit der Spitzenhaube wieder namenlos.

Später wurde auch die Zuschreibung fraglich. Rechts steht die Signatur Rembrandts mit der Jahreszahl 1633. Der Kunsthistoriker Horst Gerson dachte 1969 an einen Schüler, und das Rembrandt Research Project, ein niederländisches Forscherteam, das Rembrandts eigene Bilder von denen seiner Werkstatt trennen sollte, stufte die Tafel 1986 als Werkstattarbeit ein. Fast 30 Jahre später gab dasselbe Projekt sie in seinem letzten Band Rembrandt zurück. Eine Jahrringuntersuchung ergab, dass das mittlere Brett der Eichentafel vom selben Baum stammt wie ein Brett unter einem Männerbildnis mit Barett und stählernem Ringkragen, das heute in Chicago hängt.

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