
Rembrandt · PD
Porträt eines alten Mannes in Rot
Details
Die Geschichte
Um 1654 stand Rembrandt finanziell schon am Rand. Zwei Jahre später beantragte er beim Amsterdamer Gericht die cessio bonorum, das Verfahren für zahlungsunfähige Schuldner, und danach wurden sein Haus an der Jodenbreestraat und seine große Kunstsammlung versteigert. In eben diesen Jahren malte er auffallend viele alte Menschen, meist ohne Auftraggeber. Wer der Mann im roten Mantel war, weiß man bis heute nicht. Als derselbe Mann gilt auch der sitzende Alte in der Londoner National Gallery, Rembrandt hat ihn also mehr als einmal vor sich gehabt. Nach Sankt Petersburg kam das Bild 1769, als Katharina II. die Dresdner Gemäldesammlung des sächsischen Ministers Heinrich von Brühl erwarb, mehrere hundert Bilder auf einen Schlag.




