
Rembrandt · PD
Bildnis eines alten Mannes
Details
Die Geschichte
Wer dieser alte Mann ist, weiß niemand. Der Titel, unter dem ihn die Eremitage führt, „Bildnis eines alten Juden“, ist überliefert, der Dargestellte wurde nie identifiziert. Rembrandt malte ihn 1654 in Lebensgröße, im Lehnstuhl sitzend, die großen Hände ineinandergelegt. Der 48-Jährige wohnte damals noch in seinem großen Haus mitten im jüdischen Viertel Amsterdams, dessen Kaufpreis er nie ganz abbezahlt hatte. Links neben der Schulter, im dunklen Hintergrund, stehen Signatur und Jahreszahl. Die Eremitage hält das Bild für eigenhändig. Der niederländische Kunsthistoriker Jeroen Giltaij ordnet es in seinem Überblick über sämtliche Gemälde Rembrandts von 2022 dagegen dem Umkreis des Meisters zu. Nach Sankt Petersburg kam es 1781, als Katharina die Große die Pariser Sammlung des Grafen Baudouin erwarb.




