
Ilya Repin · PD
Porträt der N.I. Repina
Details
Die Geschichte
Um 1895 war Ilja Repin, der Maler der erschöpften Wolgatreidler und der bedrängten Revolutionäre, zum Gutsherrn geworden. Drei Jahre zuvor hatte er Sdrawnjowo gekauft, ein Landgut an der Westlichen Düna bei Witebsk, und verbrachte dort seine Sommer mit Wirtschaften, Bauen und dem Malen der Menschen, die ihm nahestanden. Hier ist seine Tochter Nadeschda. Er kleidete sie als Jägerin und beschrieb sie selbst so: im Jagdkleid, das Gewehr über der Schulter, mit heldenhaftem Ausdruck. Der Mann, der jahrzehntelang das schwere Leben anderer festgehalten hatte, malte nun zum eigenen Vergnügen, auf eigenem Boden, einen geliebten Menschen. Das Gut, auf dem diese ruhigen Sommerbildnisse entstanden, liegt heute jenseits der Grenze in Belarus, wo Sdrawnjowo als Repin-Museum bewahrt wird.




