
Francisco de Zurbarán · PD
Der heilige Lukas als Maler vor dem gekreuzigten Christus
Details
Die Geschichte
Im Spanien der Gegenreformation, in Sevilla, kämpften die Maler darum, als Künstler und nicht als bloße Handwerker zu gelten, und wählten sich einen Schutzpatron: den heiligen Lukas, der der Legende nach die Muttergottes gemalt haben soll. Zurbarán zeigt ihn hier vor dem gekreuzigten Christus, Palette und Pinsel in der Hand. Das Gesicht dieses Malers galt lange als Selbstbildnis Zurbaráns selbst, ohne dass man es mit Sicherheit sagen könnte. Alles ist schlicht, in erdigen und ockerfarbenen Tönen, ganz im Sinne der spanischen Frömmigkeit jener Jahre. Die Rippen am Körper Christi hat der Maler scharf herausgearbeitet, um der Szene mehr Wahrheit zu geben. Die Leinwand hängt heute im Prado in Madrid.




