
Rembrandt · PD
Selbstbildnis
Details
Die Geschichte
Rembrandt malte dies 1655, ein Jahr bevor er in Amsterdam seine Zahlungsunfähigkeit anmelden und zusehen musste, wie Haus und Sammlung versteigert wurden. Jahrelang hatte er ohne Maß für Kunst, Raritäten und alte Waffen ausgegeben, und das Geld ging zur Neige, gerade als die Aufträge weniger wurden. Auf der Leinwand steht davon kein Wort. Er blickt ruhig und gerade heraus, die Farbe dick und durchgearbeitet, der dunkle Grund verschluckt alles außer dem Gesicht. Später hat eine fremde Hand die Leinwand an allen vier Seiten vergrößert, weshalb der Kopf nun so eng in seinem späteren Rand sitzt.




