
Hl. Rochus
Details
Die Geschichte
Mit einer Hand hebt der hl. Rochus den Saum seines Rocks und zeigt auf eine runde Beule am Oberschenkel. Seine Legende macht ihn zu einem Pilger aus Montpellier, der in Italien Pestkranke pflegte, selbst erkrankte und wieder genas. Darum rief man ihn gegen die Pest an. Auch alles andere an ihm gehört zum Reisenden: der Pilgerstab, die Ledertasche am Riemen, die schweren Stiefel, der rote Umhang über dem grünen Rock und der weiche rosa Hut. Der Hund, der ihm in anderen Bildern Brot bringt, fehlt hier. Hinter ihm liegt eine schlichte dunkle Wand, denn dies war die Außenseite eines Flügels, die man bei geschlossenem Altar sah. Die vergoldete Innenseite mit der hl. Odilia wurde irgendwann abgesägt und ist heute eine eigene Tafel. Beide stammen vom Marienaltar, den die Werkstatt von Marx Reichlich um 1500 für das Stift St. Peter in Salzburg malte.



