Der Tod des Actaeon, mit einer Fernsicht auf Montjovet, Aostatal

J. M. W. Turner · PD

Der Tod des Actaeon, mit einer Fernsicht auf Montjovet, Aostatal


Details

Museum
Tate
Jahr
1837
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
111,1 × 149,2 cm

Die Geschichte

Aktaion, ein Jäger, überrascht die Göttin Diana beim Bad, wird zur Strafe in einen Hirsch verwandelt und von seinen eigenen Hunden zerrissen. So erzählt es Ovid in den Metamorphosen. Turner versetzt die Szene in eine ganz bestimmte Landschaft, das Aostatal im Nordwesten Italiens. Im Sommer 1836 war er mit dem schottischen Sammler Hugh Munro of Novar über die Alpen dorthin gereist und hatte talabwärts in kleine Skizzenbücher gezeichnet, auch das Dorf Montjovet mit seiner Burg. Diese Bleistiftskizzen besitzt die Tate bis heute. Das Gemälde entstand um 1837, in dem Jahr, in dem Turner an der Royal Academy ein anderes Bild von derselben Reise zeigte, einen Schneesturm mit Lawine im oberen Aostatal. Dieses hier behielt er, und 1856 kam es mit dem Turner-Vermächtnis an die britische Nation.

Hör dir diese Geschichte vorlesen. Hol dir die App.