
Die glückliche Familie
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Die Geschichte
Ein Mann hebt lächelnd sein Glas, und die Kinder um ihn herum bleiben ernst. Diesen Kontrast bemerkte schon 1933 der belgische Kunsthistoriker Paul Fierens. Er verglich das Bild mit den derben Bauernfesten des Flamen Jacob Jordaens und fand hier eine leichtere Heiterkeit, dazu Kinder mit einem Ernst weit über ihr Alter hinaus. Der Louvre sucht die Verwandtschaft in seinem Katalog eher in Haarlem, bei Frans Hals und Jan Miense Molenaer. Den Brotlaib hat der Maler besonders genau gegeben, samt dem Licht auf der Kruste. Das Museum führt das Werk unter den Brüdern Le Nain gemeinsam, neigt aber zu Mathieu, tätig unter dem direkten Einfluss seines Bruders Louis. Die kleine weiße Katze mit schwarz gefleckten Ohren in der Ecke kehrt übrigens in der „Bauernfamilie“ der Brüder wieder, ebenfalls im Louvre, dort hinter einem Kochtopf versteckt.

