Die Unbefleckte Empfängnis

Francisco de Zurbarán · PD

Die Unbefleckte Empfängnis


Details

Jahr
1630
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
128 × 89 cm

Die Geschichte

In Sevilla war die Unbefleckte Empfängnis Marias in diesen Jahren eine Sache der ganzen Stadt. Zünfte und Bruderschaften legten öffentlich das Gelübde ab, den Glaubenssatz zu verteidigen, lange bevor Rom ihn festschrieb, und die Werkstätten kamen mit den Bildern kaum nach. Zurbarán malte diese Fassung zwischen 1628 und 1630, eine seiner ersten zu einem Thema, das ihn bis ans Lebensende begleitete. Seine Maria ist ein stilles, fast kindliches Mädchen mit gefalteten Händen, sie steht auf der Mondsichel vor einem Abendhimmel, ohne Engelsgefolge. Das Licht fällt hart und gleichmäßig, wie auf eine gefasste Holzfigur. Unten am Bildrand liegen klein die Sinnbilder der lauretanischen Litanei, Tor, Turm und Brunnen.

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