Der Affe als Maler

Der Affe als Maler


Details

Museum
Louvre
Jahr
1740
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
73 × 59,5 cm

Die Geschichte

Als im März 1780, wenige Monate nach Chardins Tod, sein Besitz versteigert wurde, war diese Leinwand dabei, er hatte sie also bis zuletzt behalten. Ein Affe in rotem Rock und Dreispitz mit Federn steht an der Staffelei, stützt die Malhand auf den Malstock und kopiert eine weiße Gipsstatuette eines Kindes. Auf seiner Leinwand ist erst eine blasse rote Vorzeichnung zu sehen. Maler hatte man lange mit dem alten lateinischen Spruch aufgezogen, die Kunst sei der Affe der Natur, und hier kopiert der Affe einen Gipsabguss.

Das Verzeichnis des Salons von 1740 nennt einen malenden Affen neben einem Affen als Philosophen, und der Louvre hält dieses Bild für das wahrscheinlich dort gezeigte. 1743 veröffentlichte der Stecher Pierre-Louis Surugue einen Stich nach der Komposition. Der Louvre besitzt auch einen Affen als Antiquar, doch als Paar gemalt wurden die beiden nicht. Der Antiquar ist größer, sitzt in einem gemalten Oval und stammt aus der Sammlung des Bildhauers Jean-Baptiste Lemoyne, und welche der erhaltenen Bilder 1740 nebeneinander hingen, ist unter Fachleuten bis heute umstritten.

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