Aostatal: Schneesturm, Lawine und Gewitter

J. M. W. Turner · PD

Aostatal: Schneesturm, Lawine und Gewitter


Details

Jahr
1836
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
92,2 × 123 cm

Die Geschichte

Im Spätsommer 1836 überquerte Turner, schon über 60, die Alpen zusammen mit einem Freund und Förderer, dem schottischen Gutsbesitzer Hugh Munro of Novar, der einen Bericht über die Reise hinterließ. Aus den mitgebrachten Skizzen entstand diese Leinwand. Drei verschiedene Schrecken des Gebirges, ein Schneesturm, eine Lawine und ein Gewitter, fasste er in einen einzigen kreisenden Windstoß, bis die Gipfel, das Aostatal und der fallende Schnee im selben Wirbel zergehen. In der Mitte ist der kleine dunkle Riss die niedergehende Lawine, fast alles Übrige ist nur Wetter. Als er das Bild 1837 in der Royal Academy zeigte, fanden manche kaum noch die Landschaft darin. Gekauft hat es Munro, der mit ihm auf jenen Pässen gestanden hatte.

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