
Francisco de Zurbarán · CC0
Die Jungfrau mit dem Jesuskind und dem Kind Johannes
Details
Die Geschichte
1658 zog Zurbarán von Sevilla nach Madrid. Die Pest von 1649 hatte in Sevilla einen großen Teil der Einwohner getötet, und mit den Käufern war die Werkstatt weggebrochen, die jahrzehntelang Klöster in Spanien und in den amerikanischen Kolonien beliefert hatte. Im selben Jahr saß er in Madrid als Zeuge in dem Verfahren, mit dem Velázquez in den Ritterorden von Santiago aufgenommen werden sollte. Man brauchte Fachleute, die bestätigten, dass der Hofmaler seine Bilder nicht als Ware verkaufte, denn ein Handwerk hätte den Ritterschlag verhindert. Für den Madrider Markt malte Zurbarán jetzt Bilder wie dieses, Marienbilder für die Hausandacht frommer Kundschaft, 138 mal 107 Zentimeter groß. Er starb 1664 und hinterließ kaum Vermögen.




