Verwundeter Bandit (römischer Hirte)

Eugène Delacroix · PD

Verwundeter Bandit (römischer Hirte)


Details

Jahr
1826
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
33 × 41 cm

Die Geschichte

Delacroix war noch keine dreißig, als er diese kleine Leinwand malte, kaum 40 Zentimeter breit: ein Räuber, angeschossen und in einer leeren Landschaft dem Tod überlassen. Der Mann hat sich zu einem dünnen Rinnsal geschleppt, und während er trinkt, blutet er hinein. Von akademischer Ausführung ist hier wenig zu sehen, keine sorgfältige Kontur, nur rasche Farbflecken, die sich zu einem Körper, einem Felsen, einem roten Fleck im Wasser fügen. Er behielt das Bild und zeigte es erst im Salon von 1827, wo eine so lockere, unpolierte Malweise Betrachter noch verstörte, die eine glatte Oberfläche gewohnt waren. Der zweite Titel, Römischer Hirte, verweist auf das wilde Land vor den Toren Roms, wo bewaffnete Räuber eine reale Gefahr für Reisende waren.

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