
Die Geschichte
Als das Ateneum 1887 eröffnet wurde, war Finnland noch ein Großfürstentum unter dem russischen Zaren, und eine eigene Kunst begann gerade erst Gestalt anzunehmen. Das prächtige Gebäude am zentralen Platz von Helsinki, entworfen von Theodor Höijer, vereinte eine Kunstschule und eine wachsende Sammlung unter einem Dach, und in den folgenden Jahrzehnten füllte es sich mit den Malern, die heute als Finnlands goldenes Zeitalter in Erinnerung sind.
Die Bilder, für die die Leute kommen, schöpfen aus dem Kalevala, dem finnischen Nationalepos. Akseli Gallen-Kallela malte seine Helden und die dem Untergang geweihte Maid Aino in einem strengen, hart konturierten Stil, der einem Land half, sich selbst ein Bild zu geben. In der Nähe hängen Helene Schjerfbecks reduzierte Bildnisse und Hugo Simbergs seltsamer Verwundeter Engel, zwei Jungen, die eine bandagierte Gestalt auf einer Trage tragen. Es gibt auch ausländische Kunst, darunter eine Straßenszene in Auvers von van Gogh, 1903 gekauft, unter den ersten Werken von ihm, die je ein Museum erwarb.
Sammlung
18 Werke
Der verwundete EngelHugo Simberg, 1903
Der Garten des TodesHugo Simberg, 1896
Lemminkäinens MutterAkseli Gallen-Kallela, 1897
Der Jardin du Luxembourg, ParisAlbert Edelfelt, 1887
DémasquéeAkseli Gallen-Kallela, 1888
Hiva OaPaul Gauguin, 1903
In der SaunaAkseli Gallen-Kallela, 1889
Königin Blanka von NamurAlbert Edelfelt, 1877
Der Aino-MythosAkseli Gallen-Kallela, 1891
Kullervos FluchAkseli Gallen-Kallela, 1899
Straße in HämeWerner Holmberg, 1860
Das Abbrennen des BuschwerksEero Järnefelt, 1893
SelbstbildnisVilho Lampi, 1933
Straße in Auvers-sur-OiseVincent van Gogh, 1890
Badende MännerEdvard Munch, 1908
Porträt des Malers Léopold SurvageAmedeo Modigliani, 1918
Die Straßenbrücke bei L'EstaquePaul Cézanne, 1882
Porträt von Elisaveta ZwanzewaIlja Repin, 1889