
Die Geschichte
Italiens Nationalgalerie für moderne Kunst steht in einem weißen Palast im Beaux-Arts-Stil nahe den Gärten der Villa Borghese. Er wurde für die Ausstellung von 1911 errichtet, die 50 Jahre italienische Einheit feierte. Die Sammlung selbst war schon eine Generation früher, 1883, gegründet worden und zog hierher um, als der Neubau entstand.
Ihr bekanntestes Bild kam fast zufällig. Gustav Klimt zeigte „Die drei Lebensalter der Frau“ auf eben jener Ausstellung von 1911, wo es eine Goldmedaille gewann, und der italienische Staat kaufte es sofort. Seitdem hängt es in Rom, eines von nur einer Handvoll Klimt-Gemälden in ganz Italien, eine Betrachtung auf Goldgrund über Kindheit, Mutterschaft und Alter.
Darum herum breiten sich fast 20.000 Werke aus zwei Jahrhunderten aus, von der italienischen Malerei des 19. Jahrhunderts bis zu Van Goghs Bildnis eines Gärtners und Antonio Canovas Marmorgruppe, in der Herkules einen Diener ins Meer schleudert.
Sammlung
8 Werke
Die drei Lebensalter der FrauGustav Klimt, 1905
Bildnis Giuseppe VerdisGiovanni Boldini, 1886
Junger BauerVincent van Gogh, 1889
Komposition A: Komposition mit Schwarz, Rot, Grau, Gelb und BlauPiet Mondrian, 1920
Wilderer im SchneeGustave Courbet, 1867
Nach dem BadEdgar Degas, 1886
Jourdans HüttePaul Cézanne, 1906
SeerosenClaude Monet, 1898