
Francisco de Zurbarán · PD
Bruder Gonzalo de Illescas
Details
Die Geschichte
Am 2. März 1639 unterschrieb Zurbarán in Sevilla einen Vertrag mit Fray Felipe de Alcalá, der für den Prior des Klosters Guadalupe in der Extremadura verhandelte. Vereinbart waren acht große Leinwände für die Sakristei, jede fast drei Meter hoch, gemalt in der Sevillaner Werkstatt und über Land gebracht.
Die Bilder erzählen Episoden aus der Geschichte des Hieronymitenordens, die außerhalb des Klosters kaum jemand kannte. Hier sitzt Fray Gonzalo de Illescas am Schreibpult, ein Prior des 15. Jahrhunderts, der später Bischof von Córdoba wurde.
Hinter ihm steht ein Fenster offen. Dort teilt ein Mönch Almosen an Arme aus, ein zweiter Schauplatz im selben Bild. Die acht Leinwände hängen bis heute in der Sakristei, für die sie gemalt wurden.




