Mondnacht. Zdrawnjowo

Ilya Repin · PD

Mondnacht. Zdrawnjowo


Details

Künstler
Ilja Repin
Jahr
1896
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
143 × 90,4 cm

Die Geschichte

Von 1892 an verbrachte Ilja Repin mit seiner Familie fast zehn Sommer auf Sdrawnjowo, einem Gut an der Westlichen Düna bei Witebsk, im heutigen Belarus. Dort entstand 1896 dieses Nachtbild, eines der seltenen romantischen Motive in seinem Werk. Am Ufer steht, mit dem Rücken zu uns, seine Tochter Nadeschda und schaut auf die Mondbahn im Fluss. Neben ihr sitzt der Familienhund Pegasus und hebt die Schnauze, als schaue er mit. Repin malte fast immer Menschen, an Mondnächte wagte er sich selten. In der russischen Malerei gab es dafür ein berühmtes Vorbild. 1880 hatte Archip Kuindschi in Sankt Petersburg ein einziges Bild ausgestellt, „Mondnacht am Dnepr“, in einem Saal mit verhängten Fenstern und einem elektrischen Lichtstrahl auf der Leinwand, und die Menschen strömten herbei. Repins Leinwand ist 143 Zentimeter hoch, ein Hochformat, wie man es sonst für ein Bildnis in ganzer Figur wählt.

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