
Ilya Repin · PD
Porträt von E. D. Botkina
Details
Die Geschichte
Die Tochter eines Moskauer Sammlers sitzt hier zwischen den Dingen ihres Vaters. So beschreibt es das Museum in Jekaterinburg: Der geschnitzte dunkle Lehnstuhl mit dem Tierkopf und die kostbaren Gegenstände ringsum stammen aus der Sammlung von Dmitri Botkin. Die Botkins waren mit Teehandel reich geworden, und Dmitri Petrowitsch hatte in seinem Haus an der Pokrowka mehr als 100 Gemälde zusammengetragen, vor allem Franzosen des 19. Jahrhunderts wie Corot, Millet und Courbet. Russische Bilder besaß er nur zehn. 1881 malte Ilja Repin, der damals in Moskau lebte, Botkins Tochter Jelisaweta. Sie trägt ein hellblaues Kleid mit Spitze, weiße Rosen an der Brust und Blüten im Haar, auf ihrem Schoß liegt ein dunkler bemalter Fächer. Acht Jahre später heiratete sie den Ingenieur Konstantin Dunker.




