Das Quattrocento in Rom und in Venedig

Culturawiki · CC-BY-SA-4.0

Das Quattrocento in Rom und in Venedig


Details

Künstler
Gustav Klimt
Jahr
1891
Technik
oil paint
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Oben im Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums steht dieses Feld für das Quattrocento, das 15. Jahrhundert, und zwar für zwei Städte zugleich. Klimt malte es 1891, gemeinsam mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch, die mit ihm die Zwickel und Säulenzwischenräume ausstatteten. Für das päpstliche Rom der Frührenaissance steht eine Heiligengestalt in prächtigem Pontifikalgewand, daneben hält eine dunkelhaarige, zarte Frau die päpstliche Tiara. Für Venedig steht im rechten Zwickel ein Doge, und sein Gesicht hat Klimt einem berühmten Bild entnommen, Giovanni Bellinis Bildnis des Dogen Leonardo Loredan, das heute in London hängt. Er trägt die Dogenmütze, die nur bei der Krönung und bei feierlichen Prozessionen getragen wurde, hält ein Zepter, und hinter seinem Kopf ist der Markuslöwe zu erkennen. Selbst das Weihwasserbecken im Säulenzwischenraum hat ein Vorbild, ein frühes Renaissancebecken im Dom von Siena.

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