Palazzo Barberini

Palazzo Barberini

Rom, Italien · Website


Die Geschichte

Als Maffeo Barberini 1623 als Urban VIII. Papst wurde, machte sich seine Familie daran, ein Anwesen am Hang in Rom in einen Palast zu verwandeln, der des Papsttums würdig war. Drei der größten Architekten des Barock arbeiteten nacheinander daran. Carlo Maderno begann den Bau, Gian Lorenzo Bernini übernahm nach Madernos Tod, und der junge Francesco Borromini fügte die ovale Treppe hinzu, die sich bis heute im Inneren nach oben windet.

Im großen Saal lohnt der Blick zur Decke. Pietro da Cortona malte dort jahrelang eine Allegorie der Göttlichen Vorsehung, ein wirbelndes Stück Barberini-Propaganda, in dem die Bienen der Familie zum Himmel aufsteigen.

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts beherbergt der Palast die staatliche Sammlung alter Malerei. An den Wänden hängen Raffaels Bildnis einer Bäckerstochter, bekannt als La Fornarina, Hans Holbeins strenger Heinrich VIII. und Caravaggios Judith, die Holofernes bei Kerzenlicht den Hals durchtrennt.

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Sammlung

103 Werke