Uffizien

Uffizien

Florenz, Italien · Website


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Die Geschichte

Das Wort uffizi bedeutet schlicht Ämter. Cosimo I. de’ Medici, der sich zum ersten Großherzog der Toskana gemacht hatte, wollte die Magistrate und Zünfte der Stadt an einem Ort versammelt sehen, und 1560 ließ er Giorgio Vasari diesen langen U-förmigen Bau entwerfen, der bis zum Fluss Arno hinabläuft. Das oberste Geschoss, von endlosen Fenstern belichtet, wurde später verglast und mit der Kunst der Familie behängt, und aus den Ämtern wurde still und leise eine Galerie.

Alles darin gehört Florenz wegen einer einzigen Frau. Anna Maria Luisa de’ Medici, die Letzte des Geschlechts, unterschrieb 1737 einen Pakt, der die gesamte Sammlung der Medici dem toskanischen Staat überließ, unter einer einzigen Bedingung, dass nichts je die Stadt verlasse. Ohne diese Klausel wären die Botticellis und Raffaels über die Auktionshäuser Europas verstreut worden.

Stattdessen sind sie noch hier. Sandro Botticellis Die Geburt der Venus, die Göttin, die auf einer Muschel ankommt, und die Primavera mit ihrem Orangenhain und den tanzenden Gestalten hängen in derselben Raumfolge. Ein erhöhter Gang, der Vasari-Korridor, verbindet die Galerie noch über den Fluss hinweg mit dem Palazzo Pitti, gebaut, damit die Medici zwischen Wohnung und Amt wechseln konnten, ohne die Straße zu berühren. 1993 explodierte direkt davor eine Autobombe der Mafia, tötete fünf Menschen und beschädigte Dutzende Werke, und die Galerie zeigt bis heute ein vernarbtes Gemälde als Zeugnis jener Nacht.

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199 Werke