Gemäldegalerie Berlin

Gemäldegalerie Berlin

Berlin, Deutschland · Website


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Die Geschichte

Im Frühjahr 1945 verlor die Gemäldegalerie binnen weniger Tage etwa 400 ihrer Gemälde. Die größten Werke, zu groß für die Bergwerksschächte, in denen der Rest der Sammlung verborgen worden war, hatte man in einem riesigen Betonbunker im Berliner Friedrichshain gelassen. Nach dem Ende der Kämpfe brachen im Turm zwei Brände aus, niemand weiß genau wie, und zehn Rubens-Bilder, mehrere Caravaggios sowie Werke von Veronese und Van Dyck waren verloren. Was von ihnen bleibt, ist eine Reihe von Schwarz-Weiß-Fotografien aus den 1920er-Jahren, als ein Museumsfotograf jedes Bild an den Wänden festhalten sollte.

Die verschonten Gemälde sind der Grund, warum die Galerie noch zu den großen Sammlungen europäischer Kunst zählt, etwa vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Sie liegt heute im Kulturforum, einer Gruppe moderner Bauten nahe dem einstigen Verlauf der Berliner Mauer, ihre Bestände wiederaufgebaut und vereint, nachdem die Stadt selbst geteilt und wieder zusammengefügt worden war.

Die Räume halten Rembrandts im Dutzend und Vermeers Junge Dame mit Perlenhalsband, die am Fenster das Licht einfängt. Es gibt auch den sogenannten Mann mit dem Goldhelm, den glänzenden Helm eines Soldaten, der aus dem Schatten tritt, über Generationen als Rembrandt bewundert, bis genaue Untersuchung in den 1980er-Jahren ihn einem Maler aus seinem Umkreis zuwies. Das Museum ließ ihn unter seinem alten Beinamen an der Wand.

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Sammlung

127 Werke